Der Staat St. Vincent & the Grenadines, nachstehend SVG genannt, besteht aus einer kleinen Gruppe von Inseln, nämlich St. Vincent, Bequia, Petit Nevis, Quatre Island, Battowia, Baliceaux, Mustique, Petite Mustique, Savan Island, Petit Canouan, Tobago, Keys, Sail Rock, Mayreau, Prune Island, Union Island und Petit St. Vincent. Die Inseln sind Teil der Windward Islands im Karibik, ca. einhundert Meilen westlich von Barbados. SVG ist eine kleine Inselwirtschaft mit einer Bevölkerung von ca. 110'000 und einer Fläche von 386 km2. Kingstown - die auf der Hauptinsel von St. Vincent gelegene Hauptstadt - ist nicht nur Regierungssitz, sondern auch das Geschäfts- und Finanzzentrum.
Der Staat St. Vincent & the Grenadines (SVG) hat am 27. Oktober 1979 die Unabhängigkeit erlangt. Königin Elisabeth II bleibt Staatsoberhaupt, vertreten durch einen Generalgouverneur, der auf Vorschlag der SVG-Regierung berufen wird. SVG ist Mitglied des British Commonwealth und wurde am 16. September 1980 das 154. Mitglied der Vereinten Nationen. SVG ist Mitglied der Organisation of the Eastern Caribbean States (OECS) und der Karibischen Wirtschaftgemeinschaft (Caribbean Community - CARICOM). Die OECS-Länder teilen eine gemeinsame Währung, den ostkaribischen Dollar (XCD), und eine Zentralbank. Der XCD ist seit 1976 an den US$ mit einem Kurs von XCD 2.63 zu 1 US$ gebunden. Seit Mitte der achtziger Jahre hat die Regierung eine gesunde Wirtschaftspolitik verfolgt. Die jetzige Regierung erfreut sich einer grossen Unterstützung und hat sich für die Zukunft ein stabiles Wachstum zum Ziele gesetzt. Es gibt grosse vincentische Bevölkerungen in Grossbritannien, in den USA und in Kanada, was einen Pool von qualifizierten Personen garantiert, aus dem St. Vincent schöpfen kann, wenn sich das Wirtschaftswachstum des Staates zunehmend entwickelt.